Autoversicherungen
Autoversicherungen müssen von KFZ Haltern abgeschlossen werden
Wer ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr einbringt, der muss es mit einer Autoversicherung versichern. Das ist eine Pflicht und keine freiwillige Leistung.
Autoversicherungen haben den Sinn, bei einem zustande gekommenen Unfall, die Gegenseite und auch den Versicherungsnehmer vor wirtschaftlichen Schäden zu schützen. Ohne Autoversicherungen dürften keine Fahrzeuge auf der Straße fahren. Die Bereiche der Autoversicherungen unterteilen sich in Vollkasko- und Teilkaskoversicherung.
Nicht für jeden Schadensfall treten die Autoversicherungen ein. Stellt ein Fahrzeughalter an seinem versicherten Auto einen Schaden fest, kann diesen Schaden aber keinem Verursacher zuordnen, darf die Autoversicherung es ablehnen, den Schaden zu regulieren. Diese Situation der Nichtregulierung tritt auch dann ein, wenn der Fahrzeughalter selbst einen Schaden verursacht hat. Hier wird in der Regel nur der Schaden des Unfallgegners beglichen.
Wäre eine Autoversicherung nicht verpflichtend für jeden Autobesitzer, könnte es zu schweren und vor allem negativen Auswirkungen im Schadensfall kommen. Autoversicherungen garantieren den geschädigten Verkehrsteilnehmer eine ausreichende Entschädigung, auch wenn der Unfallverursacher mittellos und nicht in der Lage wäre, den Schaden aus der eigenen Tasche zu finanzieren.
Autoversicherungen bieten in der Regel 12 Einstufungen von Typen an, die sich aus den Eigenschaften des zu versichernden Kraftfahrzeuges im Zusammenhang mit den Fahrereigenschaften ergeben. Sehr begehrte Fahrzeuge, und somit Diebstahlgefährdete Fahrzeuge, und auch Sport- sowie Geländewagen lassen sich im Bereich der Autoversicherungen nur mit einem hohen Risiko versichern. Dementsprechend hoch fällt dann auch die monatliche Versicherungsprämie aus. Normale Familienfahrzeuge, oder Mittelklassewagen mit Dieselmotor stellen ein geringeres Risiko für die Autoversicherungen dar, und werden niedriger in der Prämie gemessen.
Die Fahrereigenschaften setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Hier spielt für Autoversicherungen die bisher erworbene Fahrerfahrung genauso eine Rolle, wie die Lebensumstände des Fahrzeughalters. Zum Beispiel kann eine verminderte Fahrleistung, von unter 10.000 km pro Jahr schon einiges an Versicherungsprämie einsparen. Auch, ob das Fahrzeug in einer gesicherten Garage, oder auf einem bewachtem Gelände untergebracht ist. Abhängig von der Region, in der ein Fahrer lebt und das Fahrzeug geführt wird, von der Nutzung des Fahrers und Mitnutzung anderer Fahrer, wie Familienangehörige, muss der Autoversicherung ein genaues Bild abgegeben werden, um die Prämie festsetzen zu können. Hier sollten auf jeden Fall wahrheitsgemäße Angaben gemacht werden, damit die Autoversicherung im Schadensfall ihre Leistungen auch gewährleistet.
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